Mentaltraining funzt! Nicht nur beim Surfen

Wie geht Mentaltraining im Sport? Und funktioniert es beim Surfen wirklich?

Ich hatte die Gelegenheit, in einem Interview mit Prime Surfing ein paar Fragen dazu zu beantworten.

Prime Surfing: Was bringt Mentaltraining beim Surfen, wenn man sich mit Fitness schon richtig auf den nächsten Surftrip vorbereitet hat?

Pia:  Wenn man körperlich fit ist, heisst es noch lange nicht, dass man den Sport auch perfekt beherrscht. Beim Surfen kann etwa ein monatelanges Paddeltraining auf dem Baggersee völlig umsonst sein, wenn man dann den langersehnten Ozean tatsächlich vor Augen hat. Denn trotz jeder Menge Surf Fitness, vergessen wir beim Anblick der Kraft des Meeres oft die wesentlichen Dinge, werden nervös oder machen vor Aufregung Fehler. Uns fehlt in diesem Augenblick das passende Bewußtsein für das, was wir da draussen im offenen Meer eigentlich tun. Und genau hier setzt dann das Mentaltraining an. Neben dem Körper, können wir auch unseren Geist für gewisse Situationen fit machen, oder besser: trainieren.

Prime Surfing: Was kann man sich unter Mentaltraining vorstellen?

Pia: Mentaltraining ist die planmäßig wiederholte, intensive Vorstellung bestimmter (Bewegungs-) Abläufe, ohne dass diese in dem Moment tatsächlich ausgeführt werden. Das heisst, wir spielen unser Wunschzenanrio vor dem inneren Auge immer und immer wieder durch. Das können wir auch tun, wenn wir irgendwo „landlocked“ sind und nur von unserem nächsten Surf Abenteuer träumen. Neben dem Training von Bewegungsabläufen, kann man sich mit Mentaltraining bewußt selbst regulieren und aktivieren. Man lernt, die komplette Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und auch das Umfeld ganz genau im Moment wahrzunehmen. Mithilfe verschiedener Techniken lernt man, die eigenen Kompetenzen besser einzuschätzen Ein möglicherweise über die Jahre hinweg einsuggeriertes, negatives Selbstbild kann mithilfe von Mentaltraining ganz bewußt durch ein positives ersetzt werden. Unterm Strich kann ich mit Mentaltraining meine gesamte Einstellung, also mein „Mindset“ gewollt verändern und meine komplette Performance auf allen Ebenen verbessern. Angst und Blockaden werden bewältigt und im Bezug auf Surfen werden gewisse Manöver und Trainingsabläufe soweit verinnerlicht, dass sich letztendlich auch die sportliche Performance extrem verbessert.

Prime Surfing: Und wie genau funktioniert das? Wie lange dauert es, bis ich eine Veränderung bemerke?

Pia: Stell dir vor du paddelst in den Ozean und fühlst dich ganz im Moment, glücklich und zufrieden. Du grüßt die anderen Surfer im Lineup und freust dich über den schönen Tag. Ein neues Set rollt heran und du machst dich bereit, die beste Welle deines Lebens zu surfen. Du paddelst und spürst, dass du im richtigen Spot bist, du stehst auf und saust die Welle herunter, machst all die Manöver, die du dir vorstellen kannst und hast jede Menge Spass dabei. Du bist absolut in deiner Mitte. Dein Herz geht auf und du fühlst dich lebendig. Du bist einfach nur dankbar und spürst die Verbindung zur Natur, ganz im Hier und Jetzt. Wie fühlt sich das an? Allein bei der Vorstellung steigt der Adrenalinlevel und unser Herzschlag erhöht sich, vielleicht spürst du sogar das Salz auf deiner Haut und hörst die Wellen brechen. Der Körper reagiert allein auf die Vorstellung einer Tätigkeit genauso, als wäre sie Realität. So funktioniert Mentaltraining.

So schön und einfach das jetzt auch klingt, soviel Disziplin und Training gehört auf der anderen Seite auch dazu. Denn diese inneren Bilder müssen erstmal geschaffen werden und in Form von Affirmationen immer wieder aufgerufen und vor dem geistigen Auge abgespielt werden, bis sie tatsächlich wirken. Je fleissiger wir dabei sind und unser Wunschszenario immer wieder mit allen Sinnen erleben, desto intensiver und effektiver wird schließlich auch ihre die Wirkung sein. Der Erfolg lässt sich leider nicht in Zeit, sondern eher nach der Intesität der inneren Bilder messen.

Wie bei einem Trainingsplan für Krafttraining, kreieren wir bewusst einen Plan mit inneren Wunschbildern. Diese sogenannten Affirmationen sind positiv formulierte Glaubenssätze, die man sich dann mehrmals täglich vorsagt und nachfühlt. Wichtig ist, dass man sich vorstellt, man habe den Zustand bereits erreicht. Das Wunschbild sollte mit allen Sinnen „erlebt“ werden. Was sehe ich? Wie hört es sich an? Was fühle ich? Was für ein Geruch ist in der Luft? Wonach schmeckt es? Da unser Gehirn in Bildern denkt, darf meine Affirmation auch keine Verneinung beinhalten. Denn es gibt kein Bild NICHT. Je stärker die emotionale Wirkung der Affirmation ist, desto schneller tritt eine Veränderung ein. Allerdings sollten wir beachten, dass wir mit Mentaltraining nur uns selbst und nicht andere „bearbeiten“ können. Je mehr ich all dies beherzige und diszipliniert visualisiere, desto schneller wird sich eine Veränderung einstellen. Denn unser Gehirn kann nicht zwischen echt Erlebtem und inneren Bildern bzw. reiner Vorstellung unterscheiden. Mit regelmäßiger Visualisierung speichert dann auch unser Körper bestimmte Bewegungsabläufe ab. Spätestens, wenn es auf einmal ganz leicht von der Hand geht, bemerken wir dann die tatsächliche Veränderung.

Prime Surfing: Um fit zu bleiben muss man regelmäßig Sport treiben, sonst geht die Fitness verloren. Ist das beim Mentaltraining auch so oder bleibt der Effekt erhalten?

Pia: Beim Mentaltraining greift man tiefer in die Bewusstseinskiste, als beim klassischen Fitness Training. Wir verändern bewusst unsere Einstellung, erforschen intensiv unsere Stärken und Schwächen und ermitteln unsere eigenen Werte und Ziele. Auf dieser Basis finden wir eventuell negative, hinderliche Glaubenssätze heraus und replatzieren sie durch zielorientierte, positive Glaubenssätze. Dann heisst es, trainieren, trainieren, trainieren, bis das Gehirn und der Körper die neuen Affirmationen verinnerlicht haben. Erst dann haben wir geschafft, alte Denkschemata bewusst aufzubrechen und zu löschen.  Wie bei einem Computerprogramm wird die veraltete Version  überschrieben. So eine Umprogrammierung fordert Fleiß, Geduld und Disziplin. Ist es uns aber erfolgreich gelungen, unsere Glaubenssätze neu aufzusetzen, so werden wir unmittelbares Feedback erfahren und direkte Erfolge erleben. Dann ist es sehr unwahrscheinlich, in den alten Zustand zurück zu verfallen, da sich der Körper und das Gehirn die neuen, positiven Erfahrungen wie auf einer Memory Card gespeichert haben.

Prime Surfing: Profisportler hört man öfter über Mentaltraining sprechen. Ist es nur für Vollprofis geeignet oder auch für Freizeitsportler?

Mentaltraining ist vor allem aus dem Profisport bekannt. Auf höchstem Level werden hier unter individueller Anleitung Bewegungsabläufe trainiert, Siege visualisiert und Rekorde durch das bewußte Erleben von Flow-Zuständen mental ermöglicht. Professionelle Athleten lernen, sich mental von ihren Wettbewerbern abzugrenzen und mithilfe von Atemtechniken und Konzentration eine gewisse Gehirnfrequenz zu erreichen, in welcher sie zu Höchstleistungen auflaufen. Besonders das bewußte Erlebnis im Hier und Jetzt und die Abstimmung der Anforderungen des Sports mit den individuellen Fähigkeiten des einzelnen Athleten, sind ausschlaggebende Inhalte des Mentaltrainings im Profisport. Diese Prinzipien gelten allerdings immer und können genauso zur Erreichung persönlicher Ziele von Freizeitsportlern, zur Stressbewältigung im Berufsleben oder auch zur Problemlösung in allen Belangen angewandt werden.

Prime Surfing: Gibt es auch Menschen, für die Mentaltraining ungeeignet ist?

Grundsätzlich kann jeder Mentaltraining betreiben. Die Effizienz und Effektivität hängt allerdings von der eigenen Disziplin und vor allem vom Bewußstsein und der eigenen Einstellung ab. Es gibt Menschen, die sich noch nie mit diesen Themen beschäftigt haben und nicht an die Wirkung „glauben.“ Allein dies ist schon ein Glaubenssatz für sich und formt die Realität dieser Personen. Wer aber offen ist, es auszuprobieren und neugierig hinter die eigenen Blockaden und Ängste blicken möchte, könnte dabei  hinderlichen Glaubenssätzen auf die Schliche kommen. Und wer dem Mentaltraining eine Chance gibt, kann  durch positive Affirmationen  schon einen kleinen Impuls für eine große Veränderungen setzen.

Henry Ford hat dazu mal ein sehr schönes Statement gebracht: „Ob du denkst, dass du es kannst – oder auch nicht – du wirst in jedem Fall recht behalten.“

Prime Surfing: Gibt es beim Mentaltraining auch Techniken, um Ängste zu überwinden oder Blockaden zu lösen, zum Beispiel die Angst vor Whipeouts?

Pia: Es gibt die verschiedendsten Techniken, die man erlernen kann. Vor allem das Visualisieren, die Kinomethode oder das Ankern gehören zu den effektivsten Mentaltechniken. Ich führe gerne zum Einstieg das Beispiel der Kinomethode an.Mit dieser Technik werden negative Erlebnisse gelöscht oder verändert, so dass sich individuelle Blockaden und Ängste auflösen können, während die Basis für positive Erlebnisse in der gleichen Situation geschaffen wird. Dafür müssen wir allerdings zu Beginn noch einmal in das negative Erlebnis hinein spüren, das wir löschen oder verändern wollen. Wir erleben den Hergang des Ereignisses noch einmal wie im Kino auf großer Leinwand, in voller Farbe und mit voller Lautstärke und allen negativen Emotionen. Wir fühlen in die Angst und alle Gefühle hinein, die wir zu diesem Zeitpunkt hatten. Dann stehen wir gedanklich auf, entfernen uns von der Leinwand, so dass das Bild kleiner wird und auch der Ton leiser. Schließlich beginnt das Bild zu verschwimmen und wir fühlen auch keine Angst mehr in der Situation. Wir akzeptieren das Ereignis so wie es ist und stellen fest, dass mit dem schwindenden Bild auch unsere negativen Emotionen abschwächen. Wie bei einem alten schwarz-weiss Film im Kino läuft die Aktion ganz schnell und dann ganz langsam vor unserem inneren Auge ab und wir sind nur noch Zuschauer. Bis wir in den Schnittraum treten und beginnen, den Film nach unseren Wünschen neu zu schneiden. Wir spulen bis zum Anfang zurück und übernehmen nun die Regie für die neue, gewünschte Handlung. Langsam kommen Bild und Tonqualität zurück und das gewünschte Szenario erscheint in voller Grösse, Farbe und Lautstärke vor unserem inneren Auge. Wir nehmen Geräusche und Gerüche wahr und erleben das positive Ergebnis mit allen Sinnen. Wir beobachten uns selbst dabei aus der Ferne und von aussen, aus den verschiedenen Kameraeinstellungen. Schließlich idendifizieren wir uns mit der Person auf der Leinwand und fühlen in sie hinein. Der gewünschte Film läuft nun immer wieder vor unserem inneren Auge ab, in 3D und voller Lautstärke. Irgendwann bemerken wir, dass die Angst völlig verschwunden ist und durch positives Vertrauen ersetzt wurde.

Bei Surfern kann beispielsweise die Angst vor Whipeouts, großen Wellen oder steilen Drops auf diesem Wege bewältigt werden. Jeder Wellenreiter kennt das Gefühl, zu spät in eine Welle zu paddeln und von dem Monster erwischt und bis auf den Meeresgrund geschleudert zu werden.

Unser Kinofilm beginnt mit einem ordentlichen Whipeout. Stell dir vor, du wirst von einer großen Welle erfasst und nach hinten hochgezogen. Spüre das Gefühl, wie du die Kontrolle verlierst und es dir das Brett unter den Füssen wegzieht. Du fliegst gefühlte Ewigkeiten durch die Luft, bevor du meterweit vor dem Monster einschlägst und nur noch das bedrohliche Getöse des Meeres hörst. Das Kamerabild ist verwackelt und du versuchst vergeblich, wieder an die Oberfläche zu gelangen. Du schluckst gefühlte 2 Liter Meerwasser. Nach einem ordentlichen Waschmaschinen Spülgang gelangst du endlich nach oben und schnappst nach Luft, während du verzweifelt nach deiner Leash greifst und schon wieder die nächste Monsterwelle auf dich zurollen siehst.

Von dem inneren Blickwinkel wechselst du auf eine Kamera, die dich von oben filmt. Jetzt siehst du, dass die Welle gar nicht so gross war, wie sie dir vorgekommen war. Beim nächsten „Waschgang“ schaffst du, dein Brett festzuhalten und fliegst wie ein Bodyboarder durch die Luft. Eigentlich ist das Gefühl ganz lustig und beim Anblick von oben musst du sogar über dich grinsen. Denn du siehst, dass direkt neben der Welle ein großer Channel ist, in dem du sicher rauspaddeln kannst. Mit dem Channel gelangst du wieder ins Lineup und sortierst dich erst einmal, während du das nächste Set schon anrollen siehst. Aufmerksam paddelst du dagegen und duckdivest erfolgreich unter der ersten Setwelle durch. Dein Selbstbewusstsein kehrt zurück und du fühlst dich sicher im Oezan. Du weißt jetzt, was du tust und sammelst neuen Mut, eine Welle anzupaddeln. Mit voller Konzentration findest du den richtigen Punkt und stehst im perfekten Moment auf. Jauchzend und jubilierend schiesst du die Welle entlang und schlitzt deine Turns in die Welle, wie du es dir immer gewünscht hast. Du bist in deiner Mitte und fühlst dich eins mit dem Ozean. Die Kamera hält diese Glücksmomente von allen Seiten und aus allen Blickwinkeln fest und du siehst das Bild in voller Farbe und bester HD Qualität vor deinem inneren Auge. Du hörst die Freuderufe deiner Freunde aus dem Lineup und spürst das Zischen der Welle hinter dir. Du atmest die frische Meeresluft und fühlst dich mit jedem Atemzug lebendiger. Du bist komplett im Augenblick und zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort. Diese Szene spulst du sooft zurück und spielst sie dir immer und immer wieder vor. In deinem eigenen Kino auf deiner ganz persönlichen Leinwand. Je intensiver du den neuen Movie erlebst und mit allen Sinnen empfinden kannst, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit sein, dass du für deine nächste Monsterwelle bereit bist. So kann man mit der Kinomethode fast spielerisch viele Blockaden und Ängste lösen und sich alle möglichen Wunschszenarien auf die innere Leinwand projizieren.

Prime Surfing: Gibt es sonst noch spezielle Übungen, die vor allem beim Surfen selbst positive Effekte haben und wenn ja, kannst du uns ein oder zwei Beispiele nennen?

Pia: Für Surfer ist natürlich das Visualisieren bestimmter Bewegungsabläufe oder auch Manöver von großem Vorteil. So erlernen Körper und Geist bereits die Bewegung in der Vorstellung. Wenn wir regelmäßig gewünschte Bewegungsabläufe oder Manöver visualisieren, so ruft unser Körpergedächtnis diese „Erfahrung“ schließlich auch bei der tatsächlichen Tätigkeitsausführung ab. HIlfreich ist, hier mit Videos als Hilfsmittel zu arbeiten und den Bewegungsablauf in viele kleine Teilschritte zu zerlegen, die man sich zum Beispiel im Standbild oder Screenshot anschaut, während man sie nachfühlt und beschreibt. Es fällt uns deutlich leichter, diese Bewegungen dann auch im Wasser umzusetzen.Aber auch der Atem ist für Surfer sehr wichtig. Mit bewusster Atmung schafft man, seine Aufmerksamkeit komplett in den Moment zu bringen und löst sich von sämtlichen Ängsten wie beispielsweise Atemnot unter Wasser. Die Folge sind eine bessere Konzentrationsfähigkeit und noch bewussteres Bewegungsempfinden. Eine einfache Übung ist beispielsweise beim Rauspaddeln nur mal den Atem zu zählen und bewusst die dabei entstehenden Geräusche wahrzunehmen. Einatmen… 1, 2, 3, 4, Ausatmen … 1, 2, 3, 4, 5… und ganz wertungsfrei schauen, was passiert.

Prime Surfing: Kannst du noch etwas zu dir sagen? Wie alt bist du, woher kommst du und was machst du jetzt?

Ich bin 44 Jahre alt. Seit 6 Jahren Fitness-, Personal- und Mentaltrainerin und Surflehrerin aus Leidenschaft. Ich surfe seit fast 20 Jahren und bin als Halbdänin sozusagen mit dem Meer aufgewachsen. Die letzten 8 Jahre habe ich jeden Sommer 6 Monate in Portugal verbracht. Dabei hatte ich die Gelegenheit, mich in den Bereichen Fitness, Mental Training, Achtsamkeitstraining und im individuellen Surfunterricht zu verwirklichen und weiterzubilden. Vor diesem Hintergrund habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt und meine eigene Company gegründet, die Choice Company. Neben individuellen Splitboard Camps und Surf Camps in Verbindung mit Mentaltraining, Achtsamkeit, und Fitness Workshops, biete ich auch Personaltraining und Einzelcoachings an. Darüber hinaus ist die Choice Company ein Netzwerk, all der Menschen, die meiner Meinung nach jeweils in ihren Bereichen sehr gute Leistungen erbringen. Es ist mein Ziel, ihnen eine Plattform zu bieten, sich untereinander auszutauschen, gegenseitig zu unterstützen und zu vernetzen. Vielleicht kann ich damit einen kleinen Teil dazu beitragen, alle Beteiligten und auch Nichtbeteiligte zu motivieren, anhand all dieser Beispiele den Mut aufzubringen, ihrer eigenen Passion zu folgen und mit dem richtigen Mindset auch erfolgreich umzusetzen.

Vielen Dank 😉

www.choice-company.com